Guntram
schrieb am 12. Mai 2026 um 16.21 Uhr
Liebe Martha, lieber Toni, liebe Familie,
als ich die Nachricht vom Tod der Urli bekommen habe, musste ich erst einmal innehalten. 95 Jahre — ein ganzes Jahrhundert fast, und doch hinterlässt sie eine Lücke, die man spürt.
Ich habe sie als einen Menschen kennengelernt, der ohne große Worte das Herz einer ganzen Familie war. Ihre ruhige Art, ihre Wärme, die Selbstverständlichkeit, mit der sie einfach da war — das vergisst man nicht.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weh es tut, wenn ein Elternteil geht. Mein Vater ist erst vor wenigen Wochen verstorben, und ich verstehe den Schmerz, den ihr gerade tragt. Aber ich habe auch gelernt: Der Schmerz zeigt nur, wie groß die Liebe war. Und davon hatte die Urli reichlich zu verschenken.
Auch wenn ich nicht persönlich dabei sein kann — ich werde ein Lichtlein für sie anzünden und in Gedanken bei euch sein.
Passt auf euch auf.
Von Herzen,
Guntram